
- / Kuefner
- / Siebe und Filter
- / Innovationen
Innovativer Küfner V-Filter erhält europaweiten Patentschutz
V-Filter Baureihe von Küfner revolutioniert Filterentwicklung
Das Europäische Patentamt in München hat nach eingehender Prüfung einem Patentantrag für den "Küfner V-Filter" zugestimmt. Dadurch erhält das innovative Filterkonzept der Karl Küfner KG einen wirksamen Schutz gegen unerwünschte Nachahmung und Produktpiraterie, der sich auf alle europäischen Staaten erstreckt, die das sogenannte Londoner Übereinkommen ratifiziert haben.
Technisch und wirtschaftlich bietet die neuartige Geometrie des V-Filter erhebliche Vorteile für flüssige und gasförmige Medien im breiten Einsatzspektrum unserer Kunden.
Während klassische Filter meist aus einem zylinderförmigen Stützkörper mit einem zum Teil geschlossenen Boden bestehen um das Filtergewebe in der Strömung zu stabilisieren, wird das Filtergewebe beim V-Filter durch seitliche stabile Stege gehalten. Durch diese neuartige, strömungsgünstige Stützgeometrie ergibt sich ein wesentlich größerer Abströmquerschnitt beim Einsatz des V-Filters im Vergleich zu klassischen Filtern.
Beim klassischen Filter in Zylindergeometrie entsteht bauartbedingt zwischen dem Boden des Filters und der Innenwand ein Ringspalt, den das Medium nach dem Durchströmen des Filters passieren muß. Dies führt bei herkömmlichen Zylinderfiltern zu einem höheren Strömungswiderstand sowie zur Umlenkung der Strömung und damit zu einem unerwünschten Druckverlust im Strömungssystem.
Dieser Strömungswiderstand wird beim V- Filter wirksam minimiert, da kein undurchlässiger Filterboden existiert und damit keine Strömungsumlenkung erfolgt. Vielmehr besteht der Filterboden aus dem für das Medium durchlässigem Filtrationsgewebe, welches durch die stabilen seitlichen Stützelemente zuverlässig gehalten wird.
Als Filtrationsgewebe können beim V- Filter alle üblichen und gewohnten Standard-Gewebearten zum Einsatz kommen. Als Filtermaterial kann sowohl Edelstahl-, als auch Kunststoff-Gewebe in verschiedenen Webarten verwendet werden.
Besonders geeignet hat sich der V-Filter bei Tressengewebe gezeigt, da die neue Stützgeometrie hier speziell verbesserte Einbindungseigenschaften ergibt. Tressengewebe zeichnet sich besonders dadurch aus, daß auch längliche Partikel, Fäden und Fasern zurückgehalten werden.
Die Abdichtkontur des V- Filters wird vorzugsweise durch einen Metallring gebildet. Ein Metallring hat gegenüber Kunststoff den Vorteil, dass er eine hohe Stabilität aufweist und daher mit dauerhafter Presspassung in die Strömungskontur eingesetzt werden kann. Auf eine formschlüssige Sicherung des Filters kann in diesem Fall dann verzichtet werden.
Zusätzlich bietet die V- Filter – Baureihe auch die Möglichkeit die Abdichtkontur in Kunststoffausführung an, auch separate, medienbeständige Dichtungselemente wie z.B. elastische Dichtelemente sind angedacht, um auch hier auf den speziellen Kundenwunsch eingehen zu können.
Das ausgeklügelte Fertigungskonzept der V-Filterbaureihe eignet sich von manuell hergestellten Kleinststückzahlen bis hin zum vollautomatisierten Millionseller . Dieses weite Stückzahlspektrum wird durch ein intelligentes Werkzeugkonzept ermöglicht. Baulich ist das Werkzeug so gestaltet, daß es an die vom Kunden gewünschte Stückzahlausbringung jederzeit kostengünstig angepasst werden kann. Diese Flexibilität schafft Spielraum speziell in der Anlaufphase eines neuen Produktes.
Der V-Filter ist bereits derzeit in vielfältigem Einsatz – von Hochdruckanwendungen im Kraftstoffeinspritzsystem bis hin zur Wasseraufbereitung - er hat sich als robuster, zuverlässiger und diskreter Schutz vor Verschmutzung und möglicher Zerstörung durch Partikel jeglicher Art erwiesen.












